Kaufberatung Eisen

Egal ob Sie Golf-Neuling oder ein alter Hase sind, beim Golf gibt es immer Luft nach oben. Unser eingehender Ratgeber für Eisensätze hält alle Informationen bereit, die Sie brauchen um für die Golfsaison 2016 die richtige Wahl in Sachen Eisen zu treffen.

Super-Game-Improvement-Eisen

Für Golfer mit hohem Handicap, die nach größerer Weite streben, sind Super-Game-Improvement-Eisen die beste Wahl. Sie bieten den höchstmöglichen Offset und verhelfen dem Golfball zu einer möglichst hohen Flugbahn. Super-Game-Improvement-Eisen haben außerdem den Vorteil eines besonders tiefliegenden Schwerpunkts für eine optimierte Flugbahn des Golfballs und eines besonders hohen Randgewichts im Schlägerkopf um eine extrem hohe Fehlertoleranz zu garantieren. Spielern mit hohem Handicap empfehlen wir zum Beispiel das TaylorMade Speedblade HL Stahleisen 4-PW.

Game-Improvement-Eisen

Diese Eisen sind sehr fehlerverzeihend und einfach zu spielen, haben jedoch einen nicht ganz so übergroßen Schlägerkopf. Ideal für Golfer mit einem Handicap von 15-23 oder einem mittelhohen Handicap verfügen diese Eisen über einen tiefer liegenden Schwerpunkt. Dies ermöglicht einen höheren Anstieg bei steilerem Winkel für eine weite Flugbahn des Golfballs, ermöglicht aber trotzdem eine sanfte Landung auf dem Grün. Golfer in der Kategorie mittel-bis-hohes Handicap sollten ein Game-Improvement-Eisen in Erwägung ziehen, wie zum Beispiel die Callaway Golf XR Stahleisen.

Intermediate-Eisen

Für Golfer, die schon ein wenig Spielerfahrung gesammelt haben und deren Handicap sich langsam verbessert, sind Intermediate-Eisen von Vorteil, denn diese Schläger paaren eine hohe Fehlertoleranz mit optimaler Leistung. Golfspieler mit einem Handicap von 8-17 werden einen leichten Unterschied zu Game-Improvement Eisen bezüglich des Anstiegswinkels und der Höhe der Flugbahn feststellen. Cobra Fly-Z+ Eisen, Wilson Staff FG Tour V4 Eisen, Nike Vapor Pro Combo Eisen and TaylorMade RSi Eisen sind 2015 neu auf dem Markt und hervorragende Optionen für fortgeschrittene Golfer.

Player's Eisen

Sehr erfahrene Golfer, die bereits alle Facetten ihres Spiels ausgelotet haben, sollten über einen Wechsel zu Player's Eisen nachdenken. Diese erlauben es präzise an Schlagtechniken zu arbeiten und das Schlaggefühl zu optimieren. Für Golfer mit einem niedrigen Handicap von 0-10 sind diese Eisen mit dem tiefliegendstem Schwerpunkt ideal, wie zum Beispiel die Callaway Golf Apex CF16 Stahleisen.

Die Wahl des richtigen Schlägerkopfes

Übergroßes Cavity Back

Je größer das Cavity Back, desto leichter lassen sich Schlägerköpfe schlagen, da sie eine größere Fläche aufweisen und sich der Großteil des Gewichtes auf den Randbereich konzentriert. Generell weist dieser Schlägerkopf auch eine höhere Fehlertoleranz auf. So erlangen auch nicht zentrierte Schläge eine geradlinigere und längere Flugbahn.

Cavity Back

Cavity-Back-Eisen sind ebenfalls sehr fehlertolerant. Sie besitzen einen Schlägerkopf, der im hinteren Bereich ausgehöhlt ist, was das Gewicht hinter das Zentrum des Schlägerblatts verlagert. Ein großer Teil der Masse des Schlägerkopfes wird auf den Randbereich konzentriert. Die physikalischen Änderungen bei Verarbeitung und Gewichtung wirken sich unmittelbar auf die physikalischen Eigenschaften beim Kontakt von Schlägerblatt und Golfball aus. Dies erleichtert das Schlagen des Balls und erhöht die Fehlertoleranz.

Blade

Bei Blade-Schlägerköpfen wird mehr Gewicht hinter das Zentrum des Schlägers verlagert. Diese Golfschläger weisen daher eine äußerst geringe Fehlertoleranz auf. Unsauber geschlagene Bälle werden mit Blade-Eisen nicht verziehen! Kleinere Sweet Spots erschweren es außerdem, perfekte Schläge zu erreichen. Da sie jedoch viel Schlaggefühl und Spielbarkeit besitzen sind sie bei Golfspielern sehr beliebt. Mit einigem Training lässt sich dieser Schläger jedoch bezwingen und Sie werden ein wahres Hochgefühl erfahren!

Muscle-Back

Der Schlägerkopf ist beim Muscle-Back massiv gehalten, was zu mehr Feedback beim Schlag verhilft. Dafür muss der Ball jedoch konstant zentriert abgeschlagen werden. Ist dies nicht der Fall wird das Schlaggefühl erheblich beeinträchtigt. Auch die Schlagweite ist beim Muscle-Back aufgrund des höher liegenden Schwerpunkts reduziert.

Gegossen oder geschmiedet?

Gegossenene Schlägerköpfe sind ihren geschmiedeten Gegenstücken zahlenmäßig mit 90% aller verkauften Schläger weit überlegen, denn sie sind nicht nur günstiger im Preis sondern auch leichter zu handhaben. Gegossenene Schläger, bei denen das geschmolzene Metall in eine Form gegossen wird, sind laut einiger Hersteller etwas weicher. Bei der Entscheidung für einen Schlägerkopf sollte man jedoch bedenken, dass ein härteres Schlägerblatt eine höhere Fluggeschwindigkeit des Balls erreicht. Bei geschmiedeten Schlägerköpfen wird weiches Metall in Form geschlagen. Der verwendete Stahl erscheint dabei wegen des höheren Kohlenstoffanteils weicher. Fans von geschmiedeten Schlägern empfinden das Schlaggefühl als sanfter und kontrollierter. Geschmiedete Schläger werden daher auch von Spielern mit niedrigem Handicap gern genommen, obwohl sie teurer in der Anschaffung sind.

Auswahl des Schaftes


Stahlschäfte

Durch ein höheres Gewicht im Gegensatz zu Graphitschäften erhöhen Stahlschäfte die Präzision beim Abschlag. Erreicht ein Golfer in der Regel eine relativ hohe Schwunggeschwindigkeit, kann ein Stahlschaft von Vorteil sein.

Graphitschäfte

Golfer mit weniger Kraft und niedrigerer Schwunggeschwindigkeit könnten von einem Graphitschaft profitieren. Diese sind leichter und verhelfen daher zu höherer Schwunggeschwindigkeit und Schlagweite.

Schaftflex

Der Schaftflex bestimmt die Biegsamkeit des Golfschlägers abhängig von der Schlagkraft und ist daher ebenfalls ein wichtiger Parameter beim Fitting der richtigen Eisen für Sie. Der Schaftflex wird in der Regel in die fünf Einstufungen Extra Stiff, Stiff, Regular, Senior (Light) und Ladies eingeteilt und richtet sich nach dem indiviuellen Abschlag, der langsam, schnell, abrupt, sanft oder ruckartig ausfallen kann. Aufgrund der Biegsamkeit des Schaftes beeinflusst dieser auch die Lage des Schlägerkopfes, der für einen perfekten Schlag geradlinig und rechtwinklig ausgerichtet sein sollte. Passt der Schaftflex nicht zu Ihrem Schwung, ist es sehr viel schwieriger, den Ball zu treffen.