Kaufberatung Putter

Der am häufigsten auf dem Platz verwendete Golfschläger ist ohne jeden Zweifel der Putter, mit dem nahezu 50% aller Schläge ausgeführt werden. Daher erscheint es besonders unverhältnismäßig, dass viele Golfspieler eingehenderes Fachwissen über Putter missen lassen. Für einen optimalen Auftritt auf dem Grün sollten Sie sich jedoch gut informieren!

Putter und Gleichgewicht

Mid-Slant

Erstmalig von PING mit großem Erfolg auf den Markt gebracht, konnte sich der Mid-Slant-Putter als Klassiker etablieren und ist sowohl bei Amateuer- als auch Profigolfern sehr beliebt. Mit vollem Schaft-Offset pendelt sich der Mid-Slant bei circa 45 Grad ein. Weniger Rotation bei leicht abgerundeten Schlägen sorgen dabei für ein höheres Gleichgewicht.

Face-Balanced

Bei Face-Balanced-Puttern liegt der Schwerpunkt direkt unter der Achse des Schaftes. Dadurch befindet sich der Schlägerkopf in einer stets rechtwinkligen Position für eine geradlinige Ausrichtung des Putts. Sie sind optimal für Schläge mit leichtem Back-and-Through-Verhalten geeignet.

Toe-Down

Wie der Name bereits andeutet zeigt bei diesen Puttern der Toe in horizontaler Lage nach unten. Der beliebte Schläger ist besonders effektiv bei Golfern mit in-to-out-to-in-Schlag oder sehr ausgeprägtem bogenförmigen Schlag, wobei der Putter kraftvoll durchschwingt ohne das Loch zu verfehlen.

Formen von Golf-Puttern

Mallet-Putter

Golfer mit höherem Handicap und weniger Selbstvertrauen sind mit einem Mallet-Putter sehr gut bedient. Durch eine größere Schlagfläche in der Krone bietet der Schläger viel Platz für verschiedenste Ausrichtungshilfen und erleichtert daher das Putten, bringt jedoch gleiche Leistung. Mallet-Putter sind in der Regel face-balanced bei peripherer Gewichtung. Die Odyssey Works und White Hot Putter und die Titleist Scotty Cameron Putter gehören dabei zu den beliebtesten Modellen.

Blade-Putter

Golfspieler alter Schule haben häufig eine Schwäche für den traditionellen Blade-Putter. Dieser gehört zu den ältesten der im modernen Golf eingesetzten Putter und wird von vielen Golfern als sehr effektiv empfunden. Meist als Toe-Down-Putter angefertigt, sorgen ein kleiner Schlägerkopf und ein höherliegender Schwerpunkt für wenig Spielraum für Fehler. Blade-Putter sind daher für eine Vielzahl von Spielern geeignet. Hervorragende neue Blade-Putter dieses Jahr sind Wilson ProStaff HDX I Putter, PING Rhapsody Ladies Putter, Odyssey Golf Works Versa #1 Putter, Odyssey Limited Edition Highway 101 #2 Putter und PING Golf Cadence Putter.

Putter mit peripherer Gewichtung

Die periphere Gewichtung ist eine beliebte Technologie in der gesamten Geschichte der Putter-Herstellung. In den ältesten bis hin zu den neuesten Modellen sorgt mehr Gewicht in Ferse und Spitze für ein höheres MOI (Trägheitsmoment), womit die Verdrehung des Schlägerkopfes angegeben wird. Je höher das MOI, desto geringer ist die Chance, dass sich der Schläger bei nicht zentrierten Schlägen verdreht. So fallen auch missratene Putts geradliniger aus.

Schlägerblatt-Technologie bei Golf-Puttern

Metall-Schlägerblatt

Ein Metall-Schlägerblatt stellt sicher, dass Sie das wichtige durch Schlag und Klang vermittelte Feedback erhalten. Der Kontakt mit dem Golfball ist so sofort hörbar und hilft Ihnen, das Zentrum zu bestimmen. Bei weicheren Materialien fällt das Feedback schwächer aus.

Rillen-Schlägerblatt

Eine der neueren Technologien ist das Rillen-Schlägerblatt, das den Golfball umgehend mit dem Schlag auf seine Bahn befördert. Dieses Schlägerblatt weist kaum Nachteile auf, was zu seiner immer weiter wachsenden Beliebtheit führt. Es verringert ein Abrutschen und Verspringen des Golfballs sowie das "Hüpfen" des Balls vor dem Rollen auf das Grün.

Insert-Technologie

Einsätze gehören zu den interessantesten Technologien bei der Weiterentwicklung von Golfequipment in den letzten Jahren. Keramik, Metalle, Gummi, Elastomere und Verbundmaterialien sind nur einige Beispiele für verschiedene Materialien, die für Putter verwendet werden und die Leistung deutlich steigern können. Leichteres Material sorgt für höhre MOIs und verhindert so frustrierende Probleme wie Abrutschen oder Hüpfen.

Schaftlängen für Putter

Standardlänge (84-89 cm)

Bei Puttern mit Standardlänge fungiert der Putter als Verlängerung des Arms. Wie bei einem Pendel wird eine bogenförmige Bahn beschrieben und ohne große Mühe ein konstanter Schwung ausgeführt. Um die richtige Länge zu ermitteln müssen Körpergröße und Haltung des Golfers berücksichtigt werden. Ist die Länge des Putters perfekt auf Sie eingestellt sind Sie in der Lage, in einer zweckmäßigen aber bequemen Körperhaltung die Augen direkt über den Golfball zu richten.

Belly-Putter (107-117 cm)

Belly-Putter sind mittellang und werden am Bauchnabel angesetzt. Die dadurch erreichte hohe Stabilität macht sie bei vielen Golfern sehr beliebt. Die erwarteten Regeländerungen bezüglich des dritten Kontaktpunktes bedeutet jedoch wohl, dass Fans des Belly-Putters sich bald nach einer Alternative umsehen müssen.

Langer Putter (122 -132 cm)

Lange Putter erfordern mitunter eine völlig neue Grifftechnik, die einiges an Übung und Erfahrung, besonders bei windigem Wetter, erfordert. Sind sind daher weniger verbreitet. Im Gegensatz zum Belly-Putter lassen sich lange Modelle zusätzlich zum Bauchnabel auch am Kinn oder auf der Brust ansetzen. Die meisten Golfspieler halten den Putter dabei in der linken Hand und pressen ihn an den Körper, während die rechte Hand den Putter in der Mitte greift und den Schläger wie ein Pendel schwingen lässt.

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