Janzen stolpert über Schuh-Spikes

Der zweimalige US Open Sieger Lee Janzen ist der derzeit Letzte, der aufgrund der falschen Schuhe beim Qualifying für die US-Open des Woodmont Country Clubs in Maryland mit den Turnier-Regeln in Konflikt geriet.

Der Sieger von 1993, der fünf Jahre später erneut den Titel gewann, wurde nach seiner Disqualifikation aufgrund der Stahl-Spikes rücksichtslos rausgeschmissen.

Er verstieß gegen eine Club-Regel, sodass er die zweite Runde auf dem 36-Loch-Qualifikationsturnier des Rockville Kurses nicht absolvieren konnte.

Janzen eröffnete mit einer 75 und hätte eine 61 auf seiner zweiten Runde benötigt, bevor er sich plötzlich ins Aus manövrierte.

Zu der Entscheidung sagte Jensen, "Seit 2009 in Memphis und Columbus habe ich jedes Jahr an der US-Open-Qualifikation teilgenommen und immer Metall-Spikes getragen.

Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass ich gegen Regeln verstoße. Da ich seit 24 Jahren jede Woche professionelle Turniere spiele, sah ich keinen Grund, auf die Regeln zu schauen und nachzuprüfen, ob ich alle einhalte.“

Janzen hatte die per E-Mail zugeschickten Regeln nicht gelesen, die allen Teilnehmern der "Longest Day“ Qualifikation in den USA zugeschickt wurde, und ihm entging daher, dass Metall-Spikes nicht auf der Liste der zulässigen Ausrüstung aufgeführt waren.

Später twitterte er: "Ja. Disqualifikation bei Metall-Spikes beim Qualifying in Woodmont. Regel war in der E-Mail. Mache mir mehr Sorgen ums Spiel. 75 in der ersten Runde haben mich sowieso zurückgeworfen.“

Nach dem Strafschlag wegen Slow-Play für den 14-jährigen Guan Tianlang bei den Masters und Tiger Woods regelwidrigem Drop an Loch 15 auf den Augusta National ist das nun der neuste Schlamassel um die Profi-Regeln. Wenn man die Umsetzung der Änderungen zur Belly Putter Regelung durch wichtige Golfgremien hinzunimmt, dann ist es doch ein gutes Jahr für die Offiziellen.